Leder vom Dach der Welt


Der Yak (Poephagus grunniensis) ist ein asiatisches Hochgebirgsrind, das im 4000 Meter hoch gelegenen Tibet heimisch ist. Yaks werden seit der Jungsteinzeit (ca. 7000 v. Chr.) als Haustiere gehalten. Sie liefern Milch, Fleisch, Wolle und Leder. Die Ernährung der Bergnomaden Zentralasiens besteht zu über 90 Prozent aus Yakfleisch sowie aus der Milch und den Milchprodukten des Yaks. Als Reit- und Lasttiere helfen sie beim Transport und Bestellen der Äcker. Yakwolle dient zur Herstellung von Kleidung, Decken, Seilen, Filzstiefeln und Zelten. Und ihr getrockneter Kot findet Verwendung als traditionelles Brennmaterial.

Die Haut des Yaks ist wesentlich dicker als beim Rind ausgebildet und wird von den Nomaden zur Anfertigung von Schuhen, Gürteln, Lederseilen, Transportbehältern, Booten und Reitsätteln verwendet. Yak-Leder weist eine besonders feine Narbung auf. Es fühlt sich samtig weich an und ist dennoch äußerst robust.

YAK

Diese beiden Eigenschaften, Geschmeidigkeit und Strapazierfähigkeit, machen YAK-Leder zu einem exklusiven Vorprodukt, das bestens zum Qualitätsverständnis der Firma Ueberholz passt.

Klaus Ueberholz verarbeitet ausschließlich Yak-Leder der Lhasa Leather Factory in Tibet. Das Unternehmen verbindet hohe Qualitätsstandards mit modernem Umweltschutz und sozialer Verantwortung. Es wurde bereits 1959 gegründet und im Rahmen eines deutschen Entwicklungshilfeprojekts im Sinne ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit modernisiert.

Die Lhasa Lederfabrik beschäftigt ca. 350 Arbeitnehmer. Neunzig Prozent von ihnen sind Tibeter, die übrigen Han-Chinesen. Vierzig Prozent der Belegschaft sind Frauen, sechzig Prozent Männer.

Die Fabrik verfügt über Werkswohnungen, einen Kindergarten, ein Badehaus, eine Schule, eine Krankenstation und eine Versammlungshalle. Das Werk hat eine eigene Trinkwasserversorgung. Die Entlohnung besteht aus einem Grundlohn und Prämien. Die Beschäftigten der Gerberei, in der wegen der Witterungsverhältnisse von Mitte November bis Ende Februar nicht gearbeitet werden kann, erhalten für diese Zeit ihren Grundlohn weiter ausgezahlt. Die Fabrik versorgt ca. 230 Rentner.



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